Patienteninformation Digitale Volumentomographie DVT

Wie funktioniert das?

Die digitale Volumentomographie (DVT), auch Cone beam computed tomography (CBCT) genannt, ist ein für den Körper besonders schonendes 3D-Röntgenverfahren. Es kommt mit ca. 1/3 der Dosis einer Standard-CT-Untersuchung aus, liefert aber Bilder mit einer vierfach höheren Auflösung. Auch treten weniger Artefakte auf, wie sie zum Beispiel durch prothetische Versorgungen, Schrauben, Nägel oder Platten hervorgerufen werden.

Wann kommt die DVT zum Einsatz?

Aufgrund der sehr geringen Strahlenexposition und der überragenden Detailauflösung ist die DVT gegenüber der CT in der Diagnostik von Erkrankungen des Skelettsystems vorzuziehen. Dies gilt für die Untersuchung der Hand, des Ellenbogens, des Kniegelenkes und des Fußes. Diagnostische Schwerpunkte der DVT sind folgende: Rheuma, Gicht, Entzündungen, Verletzungen, Knochenbruch, Arthrosen, Prothesen-Planung, Prothesen-Lockerung.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Bei der DVT-Untersuchung in unserer Praxis sitzen oder stehen Sie, je nach Fragestellung. Die Untersuchungsdurchführung planen wir mit Hilfe eines 3D-Lasers exakt, so dass nur der zu diagnostizierende Bereich radiologisch erfasst wird. Dann kreisen eine Röntgenröhre sowie ein Festkörperdetektor um die zu untersuchende Region, zum Beispiel Ihre Hand. So generieren wir einen dreidimensionalen, anatomisch hochaufgelösten Rohdatensatz, aus dem wir wie in der CT Schnittbilder in jeder gewünschten Raumrichtung rekonstruieren können.